shireens ARTblog

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über Kunst, Licht und San Francisco

Airbag – Skulpturen

Juli 14th, 2011

"12 Moments" Airbags, Sparlampen, Kartonwand, Holz, 3.30 x 2.40 m. Shireen 2011

Zeit – ein Konzept, das wir alle verinnerlicht haben, uns nach ihr orientieren und eine genaue Vorstellung davon haben, wie sie sich gestaltet. Viele stellen sich die zeitliche Abfolge als Linie dar oder nutzen andere innere Bilder. Klar ist uns allen was gestern – heute – morgen bedeuten und wie wir dies nutzen um unseren Alltag zu gestalten. Doch ist die Zeit wirklich linear? Und ich meine dies nicht im Sinne Einsteins, der dazu eine physikalische Antwort liefert. Sondern ich meine es auf unser Empfinden und Erleben bezogen. Im Laufe unseres Lebens vermischen sich oftmals Vergangenheit und Gegenwart („habe ich das nicht schon mal erlebt?“ oder „War ich da nicht schon mal?“). Hinzu kommt, dass unser Erinnerungsvermögen uns oft ein Schnippchen schlägt. Was in unserer Kindheit war wandelt sich in unserer Erinnerung dauernd. Und oft sind ganze „Lebensphasen“ aus unserer Erinnerung gelöscht. Andere Erlebnisse haben sich so verändert, dass sie vermutlich ganz anders in unserer aktuellen Welt weiterleben. Wie lässt sich mit dem Begriff der Zeit als Ausdrucksmittel spielen?

"Lost Memory", Lehnstuhl, Airbags, Sparlampen, Fotoalbum. Shireen 2011

Ich mache den gewagten Versuch, dazu Airbags zu verwenden. Ja, richtig, Airbags aus Unfallautos, Airbags, die sich in einer Bruchteil einer Sekunde aufgeblasen hatten, die da waren, um Menschen zu schützen, die ihren ultrakurzen Einsatz hatten und dann als nicht weiter brauchbar auf dem Schrotthaufen landen. Sie stehen für Momente, die so kurz waren und doch alles oder vieles verändert haben. Airbags sind vollgeladen mit Emotionen von diesem Augenblick. Und doch sind sie eigentlich nur ein Stück Stoff, maschinell verarbeitet, Symbol einer hochstehenden Technik und in ihrer Ausführung irgendwie faszinierend. In meinen Arbeiten verarbeite ich das Material zu Lichtskulpturen und löse den Airbags aus dem Kontext des „Unfalls“, um mit der Metapher zu spielen: Welche Momente im Leben verändern alles, was vorher war? Wo gibt es Momente, wo wir für unsere Gedanken oder Erinnerungen „Airbags“ brauchen könnten?

Ich bin gespannt auf Eure Reaktionen zu diesen ersten „Sommerwerken“.

Nahansichten der Wandskulptur "12 Moments"

Strassenballett

Juli 14th, 2011

Bild aus Turf Feinz "Dancing in the Rain"Eine weitere kleine Entdeckung, die unsere Kunstgeschichte-Dozentin uns präsentierte. Ein eindrückliches „Ballett“ der anderen Art. Und es zeig: Kunst ist nicht nur das, was auf „ordentlichen Bühnen“ und renommierten Häusern und bei besten Verhältnissen stattfindet. Kunst ist, mit dem was da ist die Herzen zu berühren.

Turf Feinz „Dancing in the Rain Dance“

http://www.youtube.com/watch?v=JQRRnAhmB58

Retrospektive der anderen Art…

Juni 29th, 2011

Claire Daigle ist unsere Kunstgeschichte-Professorin am San Francisco Art Institute. Ihre Vorlesungen sind aber meist mehr als „banale“ Präsentationen einer Kunstepoche oder eines bestimmten Themas der zeitgenössischen Kunst. Sie sind voller Humor, Ironie und gespickt mit viel Lebensfreude und Leidenschaft für die Kunst. Und so gelingt es Ihr immer wieder, witzige Einlagen einfließen zu lassen. Der nachfolgende Link zu einem Video macht genau das: Hold Your Horses, 70 Million. Mehr sei nicht verraten…
Viel Spaß dabei!

http://www.youtube.com/watch?v=erbd9cZpxps

ps: Und wer mehr über Claire Daigle wissen will:
http://www.sfai.edu/People/Person.aspx?id=1353&sectionID=2&navID=365

On Rivera: Bilder zum “Artist Talk” von gestern

Juni 29th, 2011

Gestern abend konnte unsere Gruppe ihre Werke zum Thema “On Rivera” vorstellen. Hier nun ein paar weitere Arbeiten, die präsentiert wurden. Meine Arbeit habe ich im letzten Blogpost kurz beschrieben.

Mural von Denise und die beiden Videoarbeiten von John und James

Mural von Denise:
Denise Townsend hatte während des Installationstages von jedem von uns ein Foto gemacht, während wir an der Arbeit waren. Diese Bilder verarbeitete sie dann mit Hilfe eines Projektors zu einer Wandmalerei, auf der Gegenüberliegenden Wand von Diego Riveras Mural.

Johns Wiederholungsvideo:
John Padrnos ging mit seiner Arbeit auf den Aspekt der Wiederholung ein – und das mit seiner Art von Schalk und nicht immer ernst zu nehmender “Beflissenheit”. Sein Video zeigt eine Hand, die einen Feueranzzünder dauernd anzündet – so viele male, bis sich am Daumen eine Blater zeigt….

James Reflektion der Arbeit:
James M. Perley’s Video zeigt jene Reflexion, die man oft gar nicht wahrnimmt: am Boden. Er hatte ein Video laufen, das die Licht- und Farbreflexionen am Boden während des Installationstages einfieng.

Andrew's Fotografien der Fenster-Schatten an der Wand

Nancy's Scotchtape Dokumentation der Fenster an Wand und Boden

Andrews und Nancy’s Dokumentation der Zeit:
Andrew Bevington und Nancy Ivanhoe hatten beide die gleiche Idee und setzten diese ganz unterschiedlich um: Sie wollten den Schattenwurf der Fenster über den Zeitraum des Tages dokumentieren. (Zum Glück war es am Sonntag sonnig!). Andrew als Fotograf bediente sich dazu der Fotokamera, Nancy, die gerne mit transparenten Medien, wie Folien arbeitet nahm kurzerhand eine Rolle Scotchtape dazu. Beide Arbeiten zusammen ergänzen sich wunderbar.

On Kawara – Diego Rivera – and us

Juni 28th, 2011

Wir mussten eine Spontan-Ad-Hoc-Ausstellung in der Galerie „Diego Rivera“ zusammen stellen. Dafür bekamen wir erst am Tage selbst die Aufgabe gestellt – das war gestern Sonntag. Heute um 16.30 Uhr ist Reception und Artist Talk.

Die Aufgabe: Es galt, ein Kunstwerk im Stil der „Arte Povera“ zu entwerfen, das auf die Künstler On Kawara und Diego Rivera eingeht oder Bezug nimmt. On Kawara ist bekannt für seine Datums-Bilder, wo er jeden Tag ein Bild mit dem aktuellen Datum malt…. Und Diego Rivera, ein Künstler aus Mexico, (er war verheiratet mit Frieda Kalho) machte sich stark für die Wandmalerei und für die Glorifizierung der Arbeit. In der nach ihm benannten Galerie ist ein bekanntes „Mural“ von ihm zu sehen. Einige meiner Mitstudenten haben das Thema Zeit von On Kawara aufgenommen und beispielsweise dokumentiert, wie sich der Schatten eines Fensters im Laufe des Tages im Raum bewegt. Andere haben Vibrationen oder Bilder aufgenommen. Ich habe mit kleinen Handtaschenspiegeln gespielt und in meiner Arbeit die Wandmalerei von Rivera mittels der Spiegel eingefangen. Dann habe ich ein kleines Säcklein mit einem Lautsprecher und IPod an die Wand gehängt, aus dem man meinen aufgenommenen Atem hört. Das Kunstwerk – die Ansammlung der Spiegel – atmet sozusagen. Mit diesem „Atemzug um Atemzug“ nehme ich auf meine Weise Bezug zu On Kawara.

Mehr Bilder dazu werde ich nach der Reception von heute hochladen.

Welcome back – im Land der unbegrenzten Möglichkeiten – wirklich?

Juni 28th, 2011

Nun bin ich also wieder zurück in San Francisco. Im Land der Verheissungen, der grossen Freiheiten und Möglichkeiten… und als Erstes wird man hier ganz schnell dazu erzogen, sich den Regeln entsprechend zu verhalten: ordentliches Parkieren (die Räder müssen eingedreht sein, sonst gibt‘s eine Busse), Achtung: Zeiten beachten, sonst gibt‘s gleich noch eine Parkbusse. Und Achtung: Man beachte insbesondere die Schilder mit den Angaben der Strassenputztage. Dann darf nämlich während zwei Stunden ebenfalls nicht geparkt werden, sonst folgt gleich der nächste Bussenzettel….

Mir fallen gleich wieder einige Amerikanische „Besonderheiten“ auf und das macht ja ein solcher Ortswechsel so interessant: Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten herrscht also einerseits ein Drang nach Konformität und nach dem „Nicht Auffallen“. Sich an Regeln zu halten gilt hier als absolut elementar. Regeln sind nicht da, um hinterfragt zu werden – sie gelten einfach.

Gleichzeitig entdecke ich andere Bereiche, in denen die unbegrenzte Freiheit tatsächlich gilt: Man kann sich total ausgefallen kleiden, sich völlig schräg geben und fällt dennoch nicht auf. Alle komischen Vögel werden respektiert und gehören zum Bild: Ob mit rosa Socken, ausgefallenem Hut oder mit Selbstgesprächen gestikulierend – kein Grund zur Unruhe oder zum Kopfschütteln.

Die Freiheiten gibt‘s schon, man muss sie nur entdecken und kann sie dann auch wirklich ganz gut nutzen. Also auf zur Entdeckungsreise der Amerikanischen Freiheiten.

Schweizer Werte? Welche denn bitte?

März 18th, 2011

Das auffällige Plakat der SVP zur Waffenschutzinitiative, das anfangs Jahr unsere Plakatwände zierte, war der Auslöser für mich: ein zerknüllter 1.August-Lampion, und der Rauch des erloschenen Kerzleins ist gerade noch sichtbar. Darüber der Spruch: „Schweizer Werte zerstören? NEIN zur Waffenschutzinitiative!“

Ich habe mich gefragt, ob denn jedem Betrachter/jeder Betrachterin sofort klar ist, von welchen Werten da die Rede ist und was die Initiative genau an Werten vernichten würde…. War ich die einzige, die sich diese Fragen stellte? Nun, Die Abstimmung ist Geschichte, die Interpretation des Resultates überlasse ich anderen. Und ich bin immer noch am ersten Teil des Satzes hängen geblieben: „Schweizer Werte zerstören“.

Für einmal hilf mir das Internet nicht wirklich weiter, sondern verwirrt mich noch vollends: Denn da lese ich im Online Lexikon Info CH über die Top 5 der Schweizer Werte und verstehe das Plakat noch weniger. Denn die Werte lauten: Gesundheit, Familie, Ehrlichkeit&Sicherheit, Respekt&Toleranz (Conviva-plus.ch)

Noch mehr ins Staunen komme ich über einen an sich interessanten Kommentar, der dann einen Bogen von den Schweizer Werten zu den Werten des Evangelischen Kirchenbundes spannt(lifenet.ch). Und ich frage mich, haben nationale Werte etwas mit Religion zu tun?

Vielleicht habe ich mir unter dem Begriff „Schweizer Werte“ etwas zu Einfaches vorgestellt: Werte eben, die ich mit dem Land, in dem ich aufgewachsen bin, verbinde. Werte, die mir Sicherheit, Geborgenheit oder eine Art „Heimat“ geben. Werte, die auch für Orientierung und Entwicklung stehen können. Werte, die ich nicht nur selber schätze, wenn sie da sind und ich davon profitieren kann, sondern für die ich mich auch einsetzen würde.

Auf der Seite www.lebenswerte.ch lese ich Interessantes. Dort werden 9 Grundwerte beschrieben(ebenfalls eher christlich geprägt). Doch diese Begriffe sind so gross und umfassend, dass sich wohl jede/jeder irgendwie damit identifizieren könnte. Also helfen solche grossen Worte nur, eine grobe Richtung festzulegen. Füllen müssen wir diese Riesengefässe selber. Das Wesentliche ist eben im Detail zu suchen.

Mein Interesse am Begriff „Schweizer Werte“ ist jedoch geweckt. Und natürlich möchte ich diesem Begriff nun aus künstlerischer Sicht auf die Schliche kommen. Ich möchte diesen Begriff in meiner Arbeit während des zweiten Semesters am San Francisco Art Institutes mittels Skulpturen und Installationen umsetzen. Wer hat Lust, mir dabei zu helfen?

Sie können dies auf drei verschiedene Arten tun:

a) Erzählen sie mir eine Geschichte/Anekdote, die zu einem Wert, der ihnen wichtig ist, passt.

b) Beantworten Sie den Fragebogen, den Sie hier downloaden können: CHWerte_Fragebogen

c) Geben Sie mir einen allgemeinen Kommentar zu meinem Post.

Herzlichen Dank

ps: Zum Thema Swissnes finden sich noch aufschlussreiche Bilder hier:
swissinfo.ch

Hold on to your Coffee Mug

Oktober 6th, 2010

Wenn ich zurück denke an die Sommermonate in San Francisco, so erinnere ich mich immer wieder an die vielen Amerikanerinnen und Amerikaner, die morgens mit ihrem Coffee Mug in der Hand unterwegs waren. Ob Einweg, isoliert, aus Stahl, oder Plastik, meist zugedeckt mit einem „Trink-Loch-Decken“ und so bestens handhabbar in allen Lebenslagen. … Für mich war dies ein komisches Bild.

Kaffee trinken bei uns hat (jedenfalls noch mehrheitlich) neben dem Zuführen von Coffein und Flüssigkeit auch noch den Zweck, eine Pause einzulegen, sich mal kurz hinzusetzen, alleine oder zum Tratschen. Das ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ziemlich passé. Die Menschen sind in Eile und es kommt mir vor, dass ihr Coffee Mug das einzige ist, worauf sie sich wirklich verlassen können. Manchmal klammern sie sich richtig fest daran. Fast jede/r hat ihn, ob Business man oder Verkäuferin, Buschauffeur oder Mercedesfahrerin. Sie alle machen den Gang zum Coffee Shop, lassen sich dort ihren Mug auffüllen (bzw. sich einen Einweg-Mug geben) und gehen dann weiter des Weges.

Angesichts der Wirtschaftslage, die man speziell in Californien empfindlich spürt, kommt mir dieses Ritual in der Tat wie ein „Festhalten“ vor. Ein Festhalten an dem, was man noch hat oder an alten Zeiten? Ein sich klammern um nicht zu verzweifeln? Ein sich ablenken? Für jede/jeden mag es etwas anderes bedeuten.

Fest steht, dass die Armut in den USA immer mehr zunimmt. Man geht davon aus, dass jeder siebte US-Bürger unter der Armutsgrenze lebt. Die vielen Obdachlosen in San Francisco sind denn auch überall sichtbar. Zwischen 8‘000 und 10‘000 Menschen leben hier auf der Strasse. Und dies sind nicht „nur“ Menschen mit Suchtproblemen, sondern – und das ist erschütternd – immer mehr auch Menschen mit Behinderungen, Menschen, die einfach nicht mehr ihre Miete oder ihre Arztkosten bezahlen konnten, Menschen, die noch vor kurzem Haus, Job und Familie gehabt haben. Ein eindrücklicher Bericht dazu ist nachzulesen unter:

http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-07/arbeitsmarkt-usa

Solche Schicksale und das Wissen, wie schnell der Abstieg in ihrem Land geht sind allgegenwärtig. Und da braucht man eben einfach etwas, woran man sich zuverlässig festhalten kann.

Hold on to your Coffee Mug Guys!

The Water Cube

Oktober 1st, 2010

Wie viel Wasser verbrauchen Sie? Dabei denken Sie vermutlich vor allem ans Baden, Duschen, ans Kochen, vielleicht noch (wenns gerade mal nicht regnet) ans Spritzen vom Garten…. Aber wie ist es mit den Dingen, die Sie kaufen? Wussten Sie, dass ein paar Jeans in ihrem Lebenszyklus 3480 l Wasser verbrauchen? Nachzulesen in der Stoffbilanz über ein Paar Jeans von Levis Strauss:
Mika Boyd, Caroline von Schulthess: The Water Cube

http://www.levistrauss.com/sustainability/product/life-cycle-jean

Levis Strauss, als eine der ältesten Firmen in San Francisco sponserte die Werkstatt-Klasse von Kate Ruddle zum Thema „Sustainable Sculpture“. Die Firma ist für amerikanische Verhältnisse sehr weit bezüglich Umweltverträglichkeit. Sie analysiert ihre Produkte, setzt Standards und kontrolliert diese auch. Dabei sind ihr nicht nur die Themen Wasser, Luft, Abfall wichtig, sondern auch die Arbeitsverhältnisse der Menschen.

http://www.levistrauss.com/sustainability

Die Fotos zeigen die Skulptur „The Water Cube“, die ich in Zusammenarbeit mit Mika Boyd gemacht habe. Dieser Kubus gefüllt mit Fäden, repräsentiert die Wassermenge, die im Lebenszyklus einer Jeans verbraucht wird. 1.52 m Kantenlänge, gefüllt mit 15.9 km Baumwollfaden, insgesamt 5230 einzelne Fäden.

Richard Kamler – Stimme der Vergessenen

September 30th, 2010
Richard Kamler: Table of voices

Richard Kamler: Table of voices

Von den diversen Künstlern, die ihre Arbeiten am SFAI vorstellten hat mich Richard Kamler sehr beeindruckt. Er macht sich die Politische Kunst zum Lebensinhalt und richtet mit seinen Arbeiten seine ganze Aufmerksamkeit auf die Vergessenen: Menschen in Gefangenschaft. Gerade in den USA sind Gefängnisse und die Behandlung von Gefangenen ein Graus! Rechte haben sie nur wenige. Therapien sind nicht etabliert und werden kaum angewendet. Die öffentliche Meinung in den USA gegenüber Gefangenen ist erschreckend. Um so mehr provoziert Kamlers Arbeit. Eindrücklich ist zum Beispiel der „Table of voices“: eine Installation, bei der er die Geschichten von Mördern und jene der Opferfamilien als Tonbandaufnahmen sich gegenüberstellt.
(http://www.richardkamler.org/table.html)

Kamlers Vision ist der Frieden und dass sich möglichst viele Kunstschaffende daran beteiligen, ihre Kreativität dafür einzusetzen. Berührend ist ach sein Statement zu seinem Schaffen als Künstler:

“I practice art to communicate.
I practice art to make the world a better place.
I practice art because it is the most meaningful thing I can think of doing.
I practice art to come to the table and engage in dialogue.
I practice art to have fun.
I practice art to be part of the global community of artists and to participate in our common and creative struggle for freedom.
I practice art because I sing while I’m doing it.
I practice art to respect my grandfather’s request when he screamed at me to show him the face I had before I was born.
I practice art to have ONE un-edited activity for the full swimming of my imagination.
I practice art to say YES!” Richard Kamler

Ich kann nur wärmstens empfehlen, sich mit diesem Künstler etwas vertiefter auseinanderzusetzen – gerade weil seine Arbeiten meist erst auf den zweiten Blick unter die Haut gehen, dafür dann aber erst recht.
http://www.richardkamler.org/index.html